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Unsere Philosophie!

Studieren und lernen heißt, zum Entdecker und Gestalter der Zukunft werden, nicht zum Absolventen einer Universität oder Besuchers eines Seminars oder Kurses.

Längst pfeifen die Spatzen die neueren Erkenntnisse der Hirnforschung von den Dächern: Das menschliche Gehirn strukturiert sich anhand der Erfahrungen, die eine Person im Lauf ihres Lebens macht und nicht aufgrund irgendwelcher genetischen Programme. Und die wichtigste Erfahrung, die ein Mensch machen kann, besteht darin, dass er eine Ausbildung durchläuft, die ihn einlädt, ermutigt und inspiriert, seine Potenziale zu entfalten.

In vielen Universitäten scheint diese Botschaft leider noch nicht so recht angekommen zu sein. Dort wird noch immer um Punkte und Abschlüsse gekämpft, werden Studenten unter Druck gesetzt und auf Abschlüsse vorbereitet, die sich Kultusbehörden ausgedacht haben und die eher dazu beitragen, den Studierenden all das auszutreiben, was sie später, im Beruf und im Leben brauchen: Entdeckerfreude, Gestaltungslust, Teamfähigkeit, Kreativität und Innovationsgeist, und vor allem Begeisterung an dem, was man tut und denkt.

Angesichts der gegenwärtigen Misere fällt es schwer, sich vorzustellen, wie ein Studienablauf, ein Lehrplan oder ein Kurs gestaltet werden müsste, um die Studierenden wirklich zur Entfaltung ihrer Potenziale einzuladen, zu ermutigen und zu inspirieren. In luftleeren, und überfüllten Hörsälen wird das kaum gelingen. Um mit Begeisterung zu Studieren, muss man wissen, wofür man diese Paukerei auf sich nimmt. Deshalb braucht ein Studium einen erfahrbaren Praxisbezug. Damit Studierende sich auf ihre späteren Tätigkeiten vorbereiten können, brauchen sie eigene Gestaltungsmöglichkeiten. Sie brauchen Gemeinschaften Gleichgesinnter, die sich für eine Idee, ein Projekt, ein Ziel begeistern, und sie brauchen Vorbilder, die selbst von etwas begeistert und davon beseelt sind, diese Begeisterung an ihre Studenten weiterzugeben, die sie dorthin einladen, wo es etwas zu entdecken und zu gestalten gibt und die ihnen Mut machen, wenn der Weg dorthin bisweilen beschwerlich ist.

 

 

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